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Management sagt: Wir digitalisieren jetzt endlich.
Team hört: Alles wird neu, und ich muss mich komplett umstellen.
Management sagt: Die neue Software ist entschieden.
Team hört: Noch mehr Arbeit. Und uns hat keiner gefragt.
Management sagt: Wir müssen schlanker werden.
Team hört: Hier werden Stellen gestrichen.
Dazwischen:

Ich übersetze.

Zwischen dem, was das Management will, und dem, was das Team im Alltag braucht. Bei Digitalisierung, Software-Einführungen, KI und Projekten, die festhängen. Seit über 30 Jahren, bis es wirklich läuft.

Jens Ganserer, Portrait in Schwarz-Weiß
Jens Ganserer Berater, Projektleiter. Übersetzer zwischen Management und Team.

Wie lange dauert das wirklich?

Erwartet: Zwei Wochen, dann läuft das.
Ehrlich gesagt:

Zwei Wochen, bis das System läuft. Ein halbes Jahr, bis es gelebt wird. Das sage ich vorher.

Der Widerstand gilt selten dem neuen System, sondern der Umgewöhnung. Die dauert ein paar Wochen, bis neue Routinen sitzen. Danach will keiner mehr zurück. Wer das am Anfang offen sagt, macht aus der Umgewöhnung einen eingeplanten Teil des Projekts und keinen Grund, es für gescheitert zu halten.

Vier Arten zu übersetzen

  1. Beratung

    Sie sagen: Wir wissen, dass sich etwas ändern muss. Aber nicht, wo wir anfangen sollen.
    Ich mache:

    Ich höre zu, bevor ich rede. Nicht nur der Geschäftsführung, sondern auch denen, die es täglich umsetzen müssen. Dann schauen wir, was wirklich los ist, und finden gemeinsam den Weg.

  2. Umsetzung & Projektleitung

    Sie sagen: Entschieden ist es. Aber keiner hat Zeit, es umzusetzen.
    Ich mache:

    Ich übernehme Verantwortung dort, wo es klemmt: zwischen Entscheidung und Ergebnis. Als Projektleiter oder Interim Manager, bis das System im Alltag läuft.

  3. Schulungen & Coaching

    Sie sagen: Neues Tool, neuer Prozess. Und keiner will es.
    Ich mache:

    Ich war selbst Anwender, Administrator und Entscheider. Deshalb schule ich so, dass es im Alltag hängen bleibt, und nehme Bedenken ernst, statt sie wegzupräsentieren.

  4. KI verständlich machen

    Sie sagen: Alle reden von KI. Aber was heißt das für uns?
    Ich mache:

    Workshops und Coachings für Geschäftsführung und Mitarbeitende: was KI im Arbeitsalltag wirklich bringt, ganz praktisch an Ihren eigenen Aufgaben und ohne Technik-Kauderwelsch. Ich nutze KI täglich in meinen eigenen Abläufen. Ich baue keine KI-Systeme, ich mache das Thema greifbar.

Projekte

Seitlich wischen: 3 Projekte

Fachverlag mit mehreren Fachmessen

Süddeutschland

Ausgangslage
Aussteller-Akquise, Angebote, Aufträge und die Abstimmung mit Messegelände und Messebauer liefen über Excel-Listen und E-Mails. Für die Abrechnung wurden PDFs ausgedruckt und in der Buchhaltung abgetippt. Eine neu gekaufte Messe-Software lag brach, weil niemand damit arbeiten wollte: Sie konnte viel mehr, als gebraucht wurde, und machte alles eher komplizierter.
Eingeführt
Ich habe die Software auf das zurückgeschnitten, was der Betrieb wirklich braucht, und die Abläufe gemeinsam mit dem Team modelliert und umgesetzt: von der Messeplanung über die Akquise bis zum Ausstellerkatalog, weitgehend automatisiert. Die Abrechnung geht per Schnittstelle direkt ins Buchhaltungssystem, statt abgetippt zu werden.
Ergebnis
Rund 50 % weniger Arbeitsaufwand, in zwei Abteilungen fiel die manuelle Arbeit ganz weg. Nach fünf bis sechs Monaten liefen alle Abläufe rund.

Messeveranstalter

Westdeutschland, Messen bundesweit

Ausgangslage
Die Anmeldung lief über PDF-Formulare, verschickt per E-Mail oder Post. Die Aussteller füllten sie aus und schickten sie eingescannt, per Fax oder per Post zurück, was sie spürbar nervte. Im Haus wurde jede Anmeldung von Hand ins Messesystem abgetippt.
Eingeführt
Ein Webportal, über das sich Aussteller direkt anmelden. Dafür haben wir einheitliche Preise und Produkte eingeführt statt individueller Sonderkonditionen. Das stieß im Team zuerst auf Widerstand, bis alle merkten, wie viel Abstimmungsaufwand wegfiel. Die Aussteller haben wir mit einem Frühbucherrabatt ins Portal geholt. Ein Teil ließ sich trotzdem nicht überzeugen.
Ergebnis
Über 50 % weniger Aufwand bei der Auftragserfassung, dazu gesparte Portokosten für Formulare und Kataloge. Rund lief es nach neun Monaten, weil es mehrere Messen brauchte, um alles abzustimmen.

Mobilfunkhändler mit mehreren Shops

Raum Berlin

Ausgangslage
Jeder Verkauf wurde zusätzlich von Hand in Excel-Listen eingetragen, mit Kunde und Vertrag. Einmal im Monat führte das Management die Listen zusammen, um daraus den Vertrieb zu steuern. In den Shops nervte das doppelte Eintragen, im Management kostete das Zusammenwürfeln der Excel-Tapeten Tage.
Eingeführt
Die Daten entstehen ohnehin, wenn ein Auftrag beim Mobilfunkanbieter erfasst wird. Wir greifen sie dort datenschutzkonform ab und spielen sie in ein eigenes System im Hintergrund. Daraus entsteht automatisch ein Dashboard für die Vertriebssteuerung. Gerade kommen KI-gestützte, anonymisierte Vorschläge dazu, wie sich Personal und Shops für mehr Umsatz einsetzen lassen.
Ergebnis
Keine doppelte Eingabe mehr in den Shops, kein Excel-Puzzle mehr im Management, dafür immer ein aktueller Stand. Eingeführt und im Alltag angekommen nach drei Monaten, weil wir direkt an der täglichen Arbeit entlang entwickelt haben.

Was Geschäftsführer mich fragen

Sie fragen:

Was bringt mir Digitalisierung überhaupt?

Ehrlich gesagt:

Wer einen schlechten analogen Prozess digitalisiert, hat danach einen schlechten digitalen Prozess. Nur schneller. Und es gilt: Mist rein, Mist raus. Aus schlechten Daten etwas Großartiges zu zaubern, fällt leider in den Bereich Magie. Die Ausbildung dazu habe ich noch nicht abgeschlossen.

Deshalb schauen wir zuerst hin: Was machen Sie da eigentlich? Was davon ergibt noch Sinn? Und wo steckt Fett im Apparat, das raus kann? Erst dann kommt die Software.

Sie fragen:

Wie lange dauert das?

Ehrlich gesagt:

Zwei Wochen, bis das System läuft. Ein halbes Jahr, bis es gelebt wird. Das sage ich Ihnen vorher. Dann denkt nach drei Wochen niemand, das Projekt sei gescheitert.

Sie fragen:

Ist das nicht viel zu teuer?

Ehrlich gesagt:

Teuer wird es, wenn ein System eingeführt wird und keiner es nutzt. Dann zahlen Sie die Lizenz und arbeiten trotzdem wie früher. Ich plane die Umgewöhnung deshalb von Anfang an mit ein. Sie wissen vorher, was es kostet und wie lange es dauert.

Sie fragen:

Wir haben keine Zeit für so ein Projekt.

Ehrlich gesagt:

Genau dafür gibt es mich. Ich übernehme die Projektleitung, rede mit Ihrem Team und halte Ihnen den Rücken frei. Von Ihnen brauche ich vor allem Entscheidungen, nicht Ihre Abende.

Sie fragen:

Bei uns will keiner etwas ändern.

Ehrlich gesagt:

Das ist normal und kein Zeichen, dass Ihr Team schlecht ist. Der Widerstand gilt selten dem neuen System, sondern der Umgewöhnung. Die dauert ein paar Wochen. Ich rede mit allen, vom Azubi bis zur Geschäftsführung, und bleibe dabei, bis die neuen Abläufe sitzen.

Sie fragen:

Unsere letzten Projekte haben nichts gebracht. Warum jetzt?

Ehrlich gesagt:

Meistens lag es nicht an der Software. Entweder hat niemand zwischen Entscheidung und Alltag übersetzt, oder am Anfang wurden „zwei Wochen“ versprochen und nach drei Monaten waren alle frustriert. Ich schaue mir zuerst an, wo es damals geklemmt hat. Dann sage ich Ihnen ehrlich, ob sich ein neuer Anlauf lohnt.

Sie fragen:

Brauchen wir jetzt auch KI?

Ehrlich gesagt:

Vielleicht, aber nicht, weil alle davon reden. Erst schauen wir, wo im Alltag Zeit verloren geht. Beim Schreiben, Zusammenfassen und Auswerten hilft KI oft sofort. Für KI gilt aber dasselbe wie für jede Software: Mist rein, Mist raus.

Jens Ganserer

Über 30 Jahre Erfahrung aus echten Unternehmen, nicht aus Büchern. Ich war selbst Anwender, Administrator und Entscheider. Ich kenne die Realität im Betrieb, nicht nur die Präsentation davor.

Was mich unterscheidet: Ich lese Technik, Mensch und Business gleichzeitig. Die meisten können eins davon richtig gut. Projekte scheitern oft genau daran, dass niemand dazwischen übersetzt.

Kunden sagen: „Endlich jemand, der versteht.“ Und dann: „Der macht das auch wirklich.“ Beides zusammen ist seltener, als man denkt.

Erfahrung
30+ Jahre
Rollen
Anwender / Administrator / Entscheider
Branchen
Verlag / Handwerk / Messeveranstaltung / Software / Handel
Standort
München, Einsatz deutschlandweit

Kein Formular. Einfach anrufen.

Kein Pitch-Deck, kein Erstgespräch mit Verkaufsdruck. Kurz erzählen, worum es geht. Ich melde mich.

+49 171 5565699Telefon jens@ganserer.comE-Mail

Jens Ganserer, Zügelstraße 26, 80992 MünchenAdresse